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Erinnern heißt Handeln!

Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang
durch Leverkusen-Opladen

9. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang durch Leverkusen-Opladen: „Erinnern heißt Handeln!“Am 9. November 2019  jährt sich die Reichspogromnacht zum 81. Mal.

Die Verfolgung von Jüdinnen und Juden nahm hier ihren vorläufigen Höhepunkt. In jener Nacht geschahen überall organisierte Angriffe auf das jüdische Leben. Synagogen wurden in Brand gesetzt, Wohnungen und Geschäfte geplündert und zerstört, und mehrere hundert Menschen, aufgrund ihrer Religion, ermordet.

Auch in Leverkusen kam es zu zahlreichen Verbrechen, zwei Synagogen wurden in Brand gesetzt – die Opladener wurde vollkommen niedergebrannt. Zwei Jüdinnen und sechs Juden wurden verhaftet. Kurz darauf beging einer von ihnen Suizid.

In einem Stadt(teil)spaziergang wollen wir uns die Orte des Verbrechens der NS–Zeit ansehen und den Opfern gedenken.

Wir werden uns auch Orten des Widerstandes nähern, um etwas über die Geschichte Leverkusen-Opladens zu lernen.

Wir dürfen und wollen die grausamen Verbrechen die aus Antisemitismus, Antiziganismus, Nationalismus und Menschenfeindlichkeit geschahen nicht vergessen.

In Zeiten des aktuellen Rechtsruck lautet die Devise:
Erinnern heißt Handeln! Also auf zum antifaschistischen Stadt(teil)sparziergang!

Nehmt euch wetterfeste Kleidung mit. Anschließend laden wir euch zu Snacks und gemeinsamen Austausch ins KAW ein.

9. November 2019 | Beginn: 14:00 Uhr | Dauer ca. 2,5-3 Std.
Treffpunkt: Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Antifaschistischer Stadt(teil)spaziergang im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

Bejarano & Microphone Mafia

Antifaschistisches Gedenkkonzert:
„Mir lebn ejbig, mir sejnen da! “

29. November 2019 | Leverkusen | Antifaschistisches Gedenkkonzert: „Bejarano & Microphone Mafia - Mir lebn ejbig, mir sejnen da!“Esther Bejarano – eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz – , ihr Sohn Joram und die Kölner Rapper Signore Rossi und Kutlu Yurtseven von der ‘Microphone Mafia’ präsentieren uns ein einzigartiges, generationsübergreifendes Musikprojekt.
Hier treffen traditionelle, jüdische Lieder auf antifa­schistischen, mehrsprachigen Rap.

Die liebevolle Beziehung zwischen der Familie Bejarano und den Mafiosis wirkt befreiend. Sie hilft Krisen und Konflikte anzugehen. Sie zeigt auf, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie.

Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckend und mitreißend wirkt: Für das Leben, für den Kampf gegen Nazis.

29. November 2019 | Einlass: 19:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr
Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Antifaschistisches Gedenkkonzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich  des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der SJD – Die Falken Leverkusen statt.

Pressemitteilung: Neonazis gründen „Stützpunkt Rheinland“ in Leverkusen

Die extrem rechte Partei „Der III. Weg“ gründete am Samstag, den 16.03.2019, ihren „Stützpunkt Rheinland“ im Schützenhaus Fettehenne in Leverkusen.

Nachdem bereits am frühen Nachmittag des vergangenen Samstag, 16.03.2019, in Mettmann ca. 60 Anhänger der extrem rechten Partei „Der III. Weg“ unter „Ausländerraus“-Parolen trommelnd durch die Straßen marschierten, versammelten sie sich im Anschluss im Schützenhaus Fettehenne im Höfer Weg 30 in Leverkusen-Steinbüchel.

Hier gründeten die Neonazis den neuen „Stützpunkt Rheinland“, der den Großraum Köln/Düsseldorf erschließen soll. Damit will die Partei, die am 26. Mai 2019 zum ersten Mal bundesweit zur Europawahl antreten will, ihre Aktivitäten auch in NRW ausweiten.

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Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«?

Alerta - Die Antifa-Kneipe:
Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung

6. November 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Gedenkveranstaltung als »starres Staatsritual«? - Das Pogrom im November 1938 und die Erinnerung“Zum 81. Jahrestag des Pogroms vom 9. und 10. November 1938 beschäftigen wir uns mit Erinnerungen von Überlebenden und mit der Geschichte des Gedenkens.

Die ersten Mahnmale nach 1945 wurden von Überlebenden errichtet. Sie hofften auf Auseinandersetzung der Gesellschaft mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Aber es dauerte Jahrzehnte, bis die Gesellschaft bereit war, sich an die Shoah zu erinnern. Und schnell erstarrten Gedenkfeiern zu starren Ritualen.

Welche Formen von Erinnerungen ergeben heute noch Sinn? Rückblick und Diskussion.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein Vergeben! Kein Vergessen!“ anlässlich des 81. Jahrestages der Reichspogromnacht.

6. November 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

Was tun, wenn es brennt?

Alerta - Die Antifa-Kneipe:
Die Rote Hilfe stellt sich vor!

2. Oktober 2019 | Leverkusen | Alerta – Die Antifa-Kneipe: „Was tun, wenn es brennt? Die Rote Hilfe stellt sich vor!“Die „Rote Hilfe e.V.“ – Was für ein Verein ist das? Worher kommen die ganzen Ortsgruppen? Warum will ihn Seehofer seit dem Sommer 2018 verbieten lassen? Was für eine Waffe ist die Solidarität – und was hat die Rote Hilfe damit zu tun? Wieso soll ich meine Aussage verweigern? Und vorallem: Was denn jetzt tun, wenn es brennt?

Um diese und weitere Fragen zu klären, haben wir für die kommende Alerta die Ortsgruppe Köln-Leverkusen des „Roten Hilfe e.V.“ eingeladen. Uns erwartet ein Überblick über die Geschichte und die Arbeit des Vereins.

Außerdem wird es Tipps zum Umgang mit Repressionen im Großen und Kleinen geben…

Es erwartet uns eine Handlungsempfehlung für den Fall, dass es mal brennt – gerade im Hinblick auf das im Winter 2018 durchgebrachte neue Polizeigesetz. Dadurch haben sich mit einer zeitgleichen Einschränkung der Privatssphäre und persönlichen Freiheitsrechten der Bürger*innen die Befugnisse der Polizei massiv verstärkt.

Was das für Aktivist*innen bisher bedeutet hat und was noch auf uns zu kommen könnte, diskutiert die OG Köln-Leverkusen mit uns.

Nach dem Vortrag gibt es noch Raum für Fragen und einen Erfahrungsaustausch.

Wir freuen uns auf Euch – Eure Alerta-Crew

2. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | Kulturausbesserungswerk - KAW | Kolbergerstr. 95a | Leverkusen

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