No way! Den Rassisten-Marsch von Pro Köln erneut verhindern!

2012_01_28_koeln_kalk_macht_dicht_2Für den 28. Januar hat die extrem rechte „Bürgerbewegung“ „Pro Köln“ einen erneuten Aufmarsch in Köln-Kalk angekündigt. Zum dritten Mal innerhalb von nur 10 Wochen ist damit der multikulturelle Stadtteil Demonstrationsziel von Rassisten und Faschisten.

Ein kurzer Rückblick:
Bereits am 19. November versuchte „Pro Köln“ die Bevölkerung in Kalk rassistisch aufzuhetzen, indem man gegen „Linksextreme und Kriminelle mit Migrationshintergrund” wetterte, die angeblich den Stadtteil terrorisieren. An diesem Tag hatte sich ein breites Netzwerk aus verschieden lokalen Gruppen und Initiativen unter dem gemeinsamen Motto „Kalk macht dicht“ erfolgreich gegen die rechte Propaganda gestellt und deutlich gezeigt, dass „Pro Köln“ im Stadtteil unerwünscht ist.

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Pressemitteilung

Am 23. Dezember kam es in den Abendstunden in der Kneipe Bizarre auf der Kölner Str. erneut zu einem brutalen Übergriff von Neonazis. Bereits zuvor wurde eine Person auf der Kölner Str. grundlos mit Pfefferspray angegriffen, bevor die Neonazis der örtlichen Kameradschaft FNL – Freie Nationalisten Leverkusen - die Kneipe betraten, und wahllos mit Pfefferspray um sich sprühten. Dabei wurden mehrere Personen leicht verletzt, eine Person musste im Krankenhaus behandelt werden. Im weiteren Verlauf des Abends wurde dann erneut eine Einzelperson mit Pfefferspray attackiert.

Diese Übergriffe reihen sich damit in eine ellenlange Liste von körperlichen Übergriffen auf vermeintlich Andersdenkende, und Menschen die nicht in das menschenverachtende Weltbild der Neonazitruppe um Niklas Berr passen, ein. Erst in der Woche zuvor kam es zu einem ähnlichen Angriff im Brauhaus am Markt in Opladen.

Der bereits wegen bewaffnetem Raub verurteilte Niklas Berr ist erst seit Ende letzten Jahres wieder auf freiem Fuß, und seit dem häufen sich auch die Neonaziaktivitäten in der Stadt erneut, wobei das Vorgehen der Neonazis zunehmend brutaler und dreister wird.

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Antifaschistisch denken – handeln – leben! Antifaschistische Demonstration am 4.Februar 2012 in Aachen

In der Region Aachen ist seit einigen Jahren ein verstärktes Auftreten von militanten Neonazis zu beobachten. Hauptakteure sind die Kameradschaft Aachener Land (KAL), die dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen feiert, und die NPD, inhaltlich und personell ineinander verzahnt. Bei beiden handelt es sich um Organisationen, die den NS-Faschismus verherrlichen, faschistische und rassistische Menschenbilder propagieren und Menschen bekämpfen, die entweder nicht in ihr rassistisches Weltbild passen oder die sie als politische Gegner_innen wahrnehmen.

Neben direkten Angriffen auf politisch Unliebsame führen KAL und NPD in der Region verstärkt Aufmärsche durch. Seit 2008 marschieren sie jährlich zweimal in Stolberg auf, um dort gegen eine herbei fantasierte „Inländerfeindlichkeit“ zu demonstrieren und die dort lebenden Migrant_innen zu bedrohen. In Aachen selbst fanden in den letzten vier Jahren insgesamt vier neonazistische Demonstrationen statt. Zu beobachten ist eine zunehmende neonazistische Organisierung verbunden mit dem Bestreben sich in der Stadt breit zu machen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen! Deswegen gehen wir am 04.02.2012 um 18h auf die Straße und zeigen den Nazis, dass sie weder in Aachen noch sonst wo etwas zu suchen haben und ihre faschistische Propaganda auf Widerstand stößt!

Auf die Straße für ein antifaschistisches Leben!

Antifaschistische Demonstration | Sa. 4. Februar 2012 | 18 Uhr AZ Aachen

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